Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht
Ein Film von Maria Wischnewski
Dokumentarfilm / Deutschland, Österreich 2026 / 102 Minuten
Kinostart: 12.11.2026
Synopsis
Bis heute bedeutet sie die Welt für jene Bretter, die die Welt bedeuten. Helene Weigel hat ein unglaubliches Vermächtnis hinterlassen – mit ihrem eigenen Werk und dem ihres Mannes Bertolt Brecht, der an ihr wuchs und nur mit ihr Theatergeschichte schreiben konnte. Von der „lärmendsten Schauspielerin Berlins“, die Anfang der 1920er Jahre mit explosivem Stil und rabiater Behauptungskunst zum Theaterstar der Hauptstadt aufstieg, zur Intendantin des Berliner Ensembles, die altes Kriegsgerät als Theatertechnik verbauen ließ. Sie war eine Macherin, die sich für nichts zu fein war. Ihr Spektrum reichte von der Handwerkerin bis zur Erneuerin des Epischen Theaters, von der Sängerin in Arbeiterkneipen bis zur Matriarchin mit Masterplan, die sich und ihr Theaterhaus gegen alle Verwerfungen der Nachkriegszeit zu wehren wusste. Für viele Menschen in der jungen DDR wurde sie zur Hoffnungsträgerin. Der Dokumentarfilm HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT füllt eine gravierende Lücke, denn erschütternd wenig wird an den gewaltigen Spielraum erinnert, den Helene Weigel für sich, die Schauspielkunst und die Kulturpolitik erkämpfte. Er lässt teilhaben an diesem verwegenen, rasanten, tragischen Leben, das voller Erschütterungen und unerschütterlicher Energie steckt. Höchste Zeit ist es für die Geschichte dieser Jüdin aus Wien, die zu einer Frau der Extreme wurde.

Mit viel Feingefühl erzählt Regisseurin Maria Wischnewski auch von der privaten Seite dieses hochpolitischen Lebens, von Liebe und Schmerz einer zutiefst menschlichen Heldin. Sie folgt ihren familiären Spuren und Verzweigungen bis in die Generation, die heute in den USA lebt. Mit neuem und aufwendig digitalisiertem Archivmaterial und persönlichen Briefen, gesprochen von Birgit Minichmayr und August Diehl, und flankiert von Zeitzeugen, Erben und Angehörigen, darunter Katharina Thalbach, Johanna Schall und Manfred Karge, entsteht ein kluges Porträt dieser bahnbrechenden künstlerisch-intellektuellen Symbiose zwischen Bertolt Brecht und Helene Weigel.
Cast/Protagonisten
Interpretiert Texte & Briefe von Helene Weigel
Birgit Minichmayr
Interpretiert Texte & Briefe von Bertolt Brecht
August Diehl
Schauspielerin, Theaterregisseurin, Enkeltochter von Weigel und Brecht
Johanna Schall
Elevin von Helene Weigel
Katharina Thalbach
40 Jahre Fotografin am Berliner Ensemble und Freundin
Vera Tenschert
Regisseur & Schauspieler am Berliner Ensemble unter Helene Weigel
Manfred Karge
Autorin
Sabine Kebir
Enkeltochter von Helene Weigel, Theatermacherin
Sarah Brecht
Crew
Regie & Drehbuch
Maria Wischnewski
Kamera
Martin Langner
Ton
Oliver Prasnikar
Schnitt
Mechthild Barth
Produktionsleitung
Lilly Rinklebe
Green Film Conultant
Lilly Rinklebe
Produktion
Maria Wischnewski, Johannes Rosenberger
Produktionsfirmen
KOBERSTEIN FILM, NAVIGATOR FILM
In Kooperation mit
der Akademie der Künste Berlin und dem Berliner Ensemble Gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA, dem DFFF, BMKOES, MA7, ÖFI, Zukunftsfonds Österreich
In Zusammenarbeit mit
ARTE und in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und rbb Berlin-Brandenburg
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