Oeconomia
Dokumentarfilm, Deutschland 2020, 89 Minuten
Kinostart: 15.10.2020
Synopsis
Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ setzte die Regisseurin Carmen Losmann sich mit den Wirkungen des modernen Human Ressource Managements auseinander. Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzte sie ihre eindringlichen Recherchen zu den zerstörerischen Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. – Ein Film von brennender Aktualität.
Stab
Regie
Carmen Losmann
Drehbuch
Carmen Losmann
Kamera
Dirk Lütter
Schnitt
Henk Drees, Carmen Losmann
Ton
Peter Rösner, Till Röllinghoff, Etienne Haug, Detlev Schmelzenbach
Produktion
Hannes Lang, Mareike Wegener
Herstellungsleitung
Anne Lessnick
Komponist
Peter Rösner
Dramaturgische Beratung
Christiane Büchner
Grafik & Titel
Michael Deeg
Postproduktion
Tolke Palm, Niko Remus
Unterstützung von Film und Medienstiftung NRW, Kuratorium junger deutscher Film, Deutscher Filmförderfonds, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Gerd-Ruge-Projekt-Stipendium
Pressebilder
JPG-Format, ca. 15 x 10 cm, 300 dpi

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Banker, Wirtschaftswissenschaftler, Ökonomen: OECONOMIA nimmt sie unter die Lupe. © Neue Visionen Filmverleih

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Architektur des Geldes: Ihre Transparenz steht in fundamentalem Gegensatz zur Undurchdringlichkeit des Bankenkapitalismus. © Neue Visionen Filmverleih

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Wirtschaftspublizistin Samirah Kenawi bringt die Logik des Geldkreislaufs auf stringente Art und Weise auf den Punkt. © Neue Visionen Filmverleih

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Thomas Mayer, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, entzaubert einen sich bis heute haltenden Mythos: „Die Bank braucht kein Geld, um einen Kredit zu vergeben.“ © Neue Visionen Filmverleih

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Die Ökonomen der EZB beraten sich zur europäischen Geldpolitik. © Neue Visionen Filmverleih

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Wie wird Geld produziert? Eine simple Frage bringt Peter Praet, ehemaliger Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, in Erklärungsnot. © Neue Visionen Filmverleih

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OECONOMIA blickt im doppelten Sinne hinter die Fassaden von Banken und fördert erstaunlich ehrliche Erkenntnisse zutage. © Neue Visionen Filmverleih

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Banker haben stets einen schönen Ausblick, lassen sich aber selten in die Karten schauen. © Neue Visionen Filmverleih

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Wo kommt Wirtschaftswachstum her? Mit einer ausnahmsweise leicht verständlichen Antwort wartet Dr. Nicolas Peter, Finanzvorstand der BMW Group, auf. © Neue Visionen Filmverleih

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Größter aktiver Fondsmanager, die Pimco Investmentgesellschaft, zeigt sich transparent vor der Videokonferenz. © Neue Visionen Filmverleih

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